Therapie & Methoden
Typische Gründe, warum Kunden mich buchen:
Typische Gründe für eine Behandlung:
• Lahmheit, Taktfehler, Verspannungen, Rückenprobleme
• Beschwerden nach OP, Verletzungen oder Trainingspausen
• Unterstützung beim Muskelaufbau, Koordination und Beweglichkeit
• Begleitung bei chronischen Themen (ohne Schnellschuss)
• Check-ups & Prävention
Vielleicht kennst du das:
• anhaltende Steifheit oder Verspannungen
• Taktfehler, Stolpern, Probleme im Trab/Galopp
• Rittigkeitsprobleme, Sattel-/Gurtzwang
• Schwierigkeiten nach OP/Verletzung oder längerer Pause
• akuter Leistungsabfall
• Probleme im Kiefer-, Zungen- oder Kopfbereich
Ganzheitlich gedacht: 3 Säulen
Therapie: Physio- und osteotherapeutische Begleitung für Pferde und Hunde.
Wissensvermittlung: verständliche Anleitung für Training, Sitz, Handling und Alltag.
Haltung: Rahmenbedingungen, die Gesundheit, Regeneration und Belastbarkeit unterstützen.
Physio- und osteotherapeutische Begleitung für Pferde und Hunde
• Unterstützung bei akuten und chronischen Beschwerden – begleitend und alltagstauglich
• Begleitung nach Verletzungen, Operationen oder Trainingspausen
• Prävention & regelmäßige Check-ups zur Gesunderhaltung
• Individuelle Trainings- und Bewegungsempfehlungen
Vor einer Behandlung sollten tierärztlich abgeklärt sein:
• Frakturen oder schwere Unfälle
• Fieber oder akute Lahmheiten
• neurologische Ausfälle oder plötzlich auftretende Lähmungen
• frische oder offene Wunden
• deutliche Schmerzsymptome
• Kolikverdacht oder akute Hufrehe
Vorbereitung auf den Behandlungstermin
Damit ich dein Pferd oder deinen Hund bestmöglich einschätzen kann, ist eine gute Vorbereitung wichtig.
Am Tag der Behandlung:
Dein Tier sollte mir in einem ungeputzten bzw. nicht vorgewärmten Zustand vorgestellt werden. Viele Auffälligkeiten – insbesondere Lahmheiten oder Bewegungseinschränkungen – sind im „kalten“ Zustand besser zu erkennen.
Durch vorheriges Bewegen, Wärmen oder Einreiben können relevante Befunde verfälscht werden.
Bitte beachte außerdem:
• Plane ausreichend Zeit und eine ruhige Umgebung ein
• Informiere mich vorab über bekannte Diagnosen, Vorbehandlungen oder aktuelle Besonderheiten
• Nach der Behandlung können kurze Ruhephasen oder angepasste Bewegung sinnvoll sein – hierzu erhältst du individuelle Empfehlungen
Mein Ziel ist es, dein Pferd oder deinen Hund ehrlich, sorgfältig und situationsgerecht zu beurteilen, um eine sinnvolle und angepasste Begleitung zu ermöglichen.
So läuft eine Behandlung ab:
1. Ruhige Betrachtung deines Tieres in Stand und Bewegung
2. Individuelle Behandlung angepasst an Befund und Tagesform
3. Erklärung meiner Beobachtungen in verständlicher und transparent
4. Empfehlungen für den Alltag und das weitere Training
Ganzheitliche Therapie für Pferde und Hunde
In meiner Arbeit kombiniere ich unterschiedliche physiotherapeutische, osteotherapeutische und ergänzende Techniken.
Welche Methoden zum Einsatz kommen, richtet sich immer nach dem individuellen Befund, der Tagesform und dem Ziel der Behandlung.
Nicht jede Technik ist für jedes Tier sinnvoll – deshalb arbeite ich nicht nach Schema, sondern wähle gezielt aus.
Therapeutische Techniken & ergänzende Maßnahmen (je nach Bedarf):
• Dry Needling
• Taping
• Akupressur
• Lasertherapie (Low-Level- & High-Power-Laser)
• Lichttherapie
• Novafon
• Inhalation (Flexineb)
• Sattelpasskontrolle (Impression Pad)
Einige Geräte sind auch als Mietgeräte verfügbar.
Physiotherapie & Osteotherapie
Physiotherapeutische und osteotherapeutische Maßnahmen bilden die Grundlage meiner Arbeit.
Sie dienen der Verbesserung von Beweglichkeit, Koordination und Körperwahrnehmung sowie der Unterstützung von Regeneration und Belastbarkeit.
Eingesetzt werden diese Techniken unter anderem bei:
Bewegungseinschränkungen
Verspannungen und muskulären Dysbalancen
Taktfehlern oder Lahmheiten (begleitend)
nach Verletzungen oder Operationen
zur Prävention und Gesunderhaltung
Manuelle Therapie & Faszientechniken
Manuelle Techniken und Faszientechniken unterstützen den Körper dabei, Spannungen zu lösen und Bewegungsabläufe zu verbessern.
Dazu gehören unter anderem:
Manuelle Therapie
Dorntherapie
Gua Sha (Faszientechnik)
Gua Sha
Faszientechnik zur Unterstützung von Durchblutung und Beweglichkeit
Gua Sha ist eine Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die auch in der Pferdephysiotherapie Anwendung findet.
Mit speziellen Schabern wird die Haut sanft und gezielt behandelt, um die Durchblutung anzuregen, Verklebungen im Fasziengewebe zu lösen und den Lymphfluss zu unterstützen.
Gua Sha kann sinnvoll sein bei:
Muskelverspannungen oder Steifheit
eingeschränkter Beweglichkeit
zur Unterstützung der Regeneration nach Belastung
Hinweis:
Gua Sha sollte nur von geschulten Therapeuten oder unter fachlicher Anleitung durchgeführt werden und wird nicht bei offenen Wunden, Infektionen oder akuten Entzündungen angewendet.
Dry Needling
Dry Needling ist eine Technik zur Behandlung von muskulären Triggerpunkten.
Dabei werden feine Nadeln gezielt eingesetzt, um tief liegende Muskelspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
Diese Methode kann unterstützend eingesetzt werden bei:
hartnäckigen Muskelverspannungen
Bewegungseinschränkungen
chronischen muskulären Problemen
Akupressur
Akupressur ist eine sanfte manuelle Technik, die auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert.
Bestimmte Punkte entlang der Energieleitbahnen werden durch Druck stimuliert, um Blockaden zu lösen, Entspannung zu fördern und das vegetative Nervensystem zu unterstützen.
Akupressur kann unterstützend wirken bei:
Verspannungen
Stress, Nervosität oder Unruhe
Rittigkeitsproblemen
begleitend bei Lahmheiten
zur Förderung von Durchblutung und Lymphfluss
Viele Tiere empfinden Akupressur als besonders angenehm und entspannend.
Taping (Physiotaping)
Taping kann eine unterstützende Maßnahme sein, um Bewegungsabläufe zu begleiten, Muskelgruppen zu entlasten oder die Körperwahrnehmung zu verbessern.
Je nach Anlage kann Taping eingesetzt werden zur:
Unterstützung der Muskulatur
Förderung der Durchblutung
Entlastung bestimmter Strukturen
Unterstützung der Atmung
Hinweis:
Taping ersetzt keine tierärztliche Behandlung und sollte fachgerecht angelegt werden.
Laser- und Lichttherapie
Low-Level-Laser (LLLT)
Der Low-Level-Laser arbeitet mit gebündeltem Licht niedriger Energie.
Er kann unterstützend eingesetzt werden zur Förderung von Regeneration, Durchblutung und Zellstoffwechsel.
High-Power-Laser (HPL)
Der High-Power-Laser ermöglicht ein tieferes Eindringen ins Gewebe und wird häufig begleitend eingesetzt bei:
Sehnen- und Bänderverletzungen
Gelenkproblemen (z. B. Arthrose)
Muskelverletzungen
Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen
Entzündungen und Schwellungen
Laserbehandlungen sind schmerzfrei und werden von vielen Tieren als angenehm empfunden.
Lichttherapie
Lichttherapie kann die Durchblutung fördern, Muskelentspannung unterstützen und zur Regeneration beitragen.
Lichttherapie-Gamaschen sind bei Bedarf auch als Mietgeräte verfügbar.
Weitere ergänzende Maßnahmen
Je nach Situation können außerdem eingesetzt werden:
Novafon (Vibrationstherapie)
Inhalation (z. B. mit Flexineb)
Sattelpasskontrolle mit dem Impression Pad
Einige Geräte stehen auch als Mietgeräte zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis: Die Auswahl der Methoden erfolgt individuell. Therapeutische Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Diagnostik. Bei akuten Erkrankungen, starken Schmerzen oder unklaren Symptomen sollte immer zuerst ein Tierarzt hinzugezogen werden.